Heute haben wir den Tag erst mal ganz entspannt begonnen. Um halb acht haben wir uns zum Frühstück begeben und danach unseren Blogeintrag nachgeholt. Alex hat sich noch schnell nach Jobs umgeguckt, bevor es dann Richtung Manly ging. Manly ist ein wunderschöner Stadtteil von Sydney, welcher angeblich eher von den einheimischen besucht und besiedelt ist. Also unserem Eindruck nach gibt es hier überall viele Touries 😀. In Manly haben wir uns mit 3 Deutschen getroffen, die wir bereits von unserem Flug kannten. Mit Leonie, Helena und Jakob an unserer Seite haben wir uns dann auf den Weg gemacht, den Manly Walk zu beschreiten. Nach einem kurzen Stück an einer Promenade und meinem Stand (er heißt Shelly beach) entlang, bei welchem wir schon geschockt waren, wie voll es an diesem ersten schönen Sonntag ist, ging es einen Weg über Stock und Stein hoch an eine Klippe. Bereits hier haben wir eine Pause gemacht, um die wunderschöne Aussicht zu genießen. Bei dieser Höhe könnte man schon weiche Knie bekommen, wenn man gesehen hat, wie weit sich manche bei einem Felsvorsprung vor getraut haben, nur um ein gutes Foto zu erhaschen. Bei unserem kleine Stop haben wir auf einmal Leguane knapp neben uns gesehen, welche ziemlich schwer zu erkennen waren, da sie sehr gut getarnt waren. Jakob hat dann als erstes die Delfine gesehen, welche unten im Meer ganz nah an der Küste an einem Taucher vorbeischwammen. Ab und zu hat man sie aus dem Wasser springen gesehen und konnte sie, so knapp wie sie unter der Wasseroberfläche schwammen, wunderbar beobachten. Als sie weg waren haben wir beschlossen unsere Wanderung vortzusetzen. Der Weg war sehr schlecht ausgeschildert und führte zu einem See mittem auf dem Berg. Noch weiter landeten wir auf einmal in einem stillgelegten Militärgebiet. Und ja, wir waren noch auf dem Richtigen Weg. Immer wieder gab es irgendwelche Kanonenposten zu besichtigen und wir kamen sogar auf ein Kasernengelände. Ab hier haben wir uns wirklich planlos gefühlt, da uns die vorhandenen Beschilderung im Kreis herumgeführt hätte. Aber zum Glück waren wir nicht die einzigen, die so hilflos in diesem Gebiet rumirrten, wie wir dann später von 2 Deutschen Auswanderern erfahren haben, welche wir immer wieder auf dem weg getroffen haben. Irgendwann haben wir uns entschlossen, einfach einen Weg zu wählen und kamen mit Hilfe Anderer schlussendlich zum North Head. Hier hatten wir einen tollen Blick auf die Sydney Skyline. Ich könnte versuchen zu erklären wie schön der Anblick und das Gefühl war da oben zu stehen, aber ich denke nicht mal das Foto kann ansatzweise erklären wie es war. Absolut atemberaubend.
Für den Rückweg haben wir dann die etwas einfacherer Variante über die Straße gewählt, bis wir abgebogen sind, um in eine Bucht zu gelangen. Eigentlich wollten wir dort auch noch schwimmen gehen, aber die Sonne geht hier so schnell unter, dass es schon wieder viel zu kalt dafür war.
Danach haben wir uns auch wieder auf den Weg in die Stadt gemacht. Eigentlich ging der Weg noch viel länger, aber mit unseren Pausen und unserer Planlosigkeit haben wir gerademal die Hälfte geschafft 😁. Bis wir in der Stadt waren, war es dann auch schon dunkel. Zur Stärkung haben wir uns Pizza geholt und uns zum futtern zusammen auf eine Bank gesetzt. Nachdem wir die Pizza genüsslich verdrückt hatten sind wir zum Hafen gelaufen wo wir uns von Leonie und Helena verabschiedet haben, welche jetzt erst mal in Manly unterkommen. Mit Jakob sind wir dann zurück nach Sydney mit der Fähre, um die Stadt in ihrer Lichterpracht zu genießen. Die Fahrt war unglaublich! Nach dem Verabschieden von Jakob sind wir dann zur Bushaltestelle, wo wir geschockt festlegen mussten, das Sonntags nach 12 Uhr mittags kein Bus mehr in unsere Richtung fährt. An der nächst größeren Haltestelle fuhr zum Glück noch einer, womit wir dann erschöpft zu unserem Hostel kamen.
Wir habe den Tag wirklich genossen also Danke noch mal Leonie, Helena und Jakob!
Shelly
Die beleuchtete Oper sieht ja wohl total klasse aus :-) und wegen der abgebrochenen Strecke nicht ärgern - die positiven Erlebnisse zählen!!
AntwortenLöschenHegdl Moni