Am Tag unserer Abreise von Phillip Island sind wir wirklich frueh aufgestanden und haben unser, jetzt ja etwas kleineres Zelt , und die restlichen Sachen gepackt.
Ohne grosse Traenen und einem Gefuehl der Erloesung sind wir dann runter von der ollen Insel und auf zum Wilsons Promontory National Park.
Die Strecke dorthin war nicht wirklich lang (3Stdn) und wir haben uns die Fahrt mit lauter Musik und ein paar Snacks gut gestaltet. Kurz vor Ankunft mussten wir dann nochmal tanken, da wir in unserer guten Stimmung ganz verpeilt hatten wie weit die Tanknadel schon runter gegangen war. Der National Park ist naemlich eine Landzunge die relativ weit heraus geht und irgendwie hatte das auf der Landkarte kleiner ausgesehen.
Bevor wir in die Natur gefahren sind, haben wir auf einem nahen Campingplatz unser Zelt aufgeschlagen. Der Verwalter dort war super gespraechig und lustig und hat uns alles moegliche ueber Australien erzaehlt, wodurch wir noch ein paar Anregungen fuer unsere weitere Reise bekamen.
In den Park rein ging es dann mit dem Auto, was uns eigentlich ziemlich gewundert hat, auf einer gut ausgebauten Strasse durch die Natur. Die Strecke war ziemlich bergig und kurvig, weshalb das Fahren richtig Spass machte. Unser Autochen hat das zum Glueck auch alles heile ueberstanden. :D
Angekommen in Tidal River, dem einzigen “Ort” im Park haben wir uns erstmal ueber den schlechten Campingplatz (3x so teuer wie unserer) und die ueberteuerten Preise im General Food Store amuesiert.
Nachdem wir einen schattigen Parkplatz gefunden hatten, was wegen der kochenden Hitze essentiell war, sind wir dann los an den Strand.
Dieser war direkt atemberaubend, da er in einer grossen Bucht zwischen hohen Bergen lag und der Sand wunderbar weiss und das Meer super klar und hellblau war. :)
Bei der Hitze haben wir nur schnell unsere Rucksaecke abgeworfen, das Strandlaken ausgebreitet und sind ins Wasser. Da haben wir dann eine Weile herum geplanscht und ich habe mir eine unsere Taucherbrillen geschnappt, aber leider nix gesehen... also doch, aber nur super klares Wasser. Die Fische wollten sich irgendwie nicht blicken lassen. :D
Nachdem wir dann eine gefuehlte Ewigkeit am Strand gelungert hatten haben wir uns dann aufgerappelt und sind mit dem Auto schonmal ein Stueck zurueck gefahren, aber nur um dann an einer Stelle, die wir uns vorher ausgesucht hatten zu wandern.
Der Wald in der wir kamen sah teilweise schon ziemlich tropisch aus und deshalb waren auch ueberal l Muecken und andere Blutsauger unterwegs. :|
Die Pfand fuehrte uns relativ unbemerkt ziemlich weit auf einen der zahlreichen Berge und wir wunderten uns ziemlich als wir aufeinmal relativ weit oben waren und einen super Ausblick runter auf den Strand hatten auf dem wir vorher rumlagen. :)
Nach den 3 Stunden wandern in mehr als der gewohnten spanischen Hitze ging es dann weiter zu einer Ecke in der sich wohl Kanaroos und Wombats aufhalten sollten gefahren.
Die Roos hatten hier wegen einem Forschungprojekt Schaals und Ohrstecker und sahen damit eigentlich recht fotogen aus. :D Ihr seht da uebrigens nur die Grey Kangaroos die sind etwas kleiner und putziger. :)
Die Tiere hier waren scheinbar an die Forscher gewoehnt, weshalb uns eins auch einfach vor die Fuesse gehuepft ist. :D
Ganz besonders klasse war, dass wir an der selben Ecke unseren ersten Wombat zu Gesicht bekommen haben! Ein Familie hatte diesen schon entdeckt und wir haben uns dann auch ganz leise dazu gesellt um ihn zu beobachten. :D
Allerdings muss das ein ziemlich schlafloses Tierchen gewesen sein, da die Sonne noch ziemlich brannte. Wombats sind eigentlich nachtaktiv, deshalb findet man auch so viele nicht mehr ganz so lebendige am Strassenrand. :/
Nach diesem erlebnisreichen Spaziergang sind wir dann weiter zu einer anderen Stell die bekannt wir Wombats war. Da sind wir auch noch eine Weile herumgelaufen und haben unsere Reise geplant. Aber als es dann dunkel wurde und sich immer noch niemand Blicken lies, sind wir dann zurueck zum Campingplatz.
Da haben wir uns dann noch zuegig Nudeln gekocht, was ohne Licht etwas anstregend war, und sind dann muede in Zelt gekrochen.
Ach ja hier gehts gleich noch weiter. :D
Planmaessige Reise nach Lakes Entrance
Am Morgen sind wir dann mit Blick aufs Meer aufgewacht, haben fluchs gefruehstuckt und sind dann mit dem Auto los nach Lakes Entrance. Auf dem Weg dahin kamen wir durch eine unglaublich abwechslungreiche Landschaft, da es immer mal wieder in saftige gruene besiedelte Taeler geht, wenn irgendwo ein Fluss ist und es viele trockene Gegenden aber auch Waelder gibt in denen kaum Haeuser zu finden sind.
Als wir nach Lakes Entrance hereinfuhren hatte ich irgendwie gleich so ein Nein-Gefuehl, weil die Stadt vom Berg, denn wir herunterkamen, ziemlich zerstueckelt aussah. Als wir dann an der Touri-Info ankamen konnte man auch schon besser sehen warum, denn der Ort war super touristisch und neben den alten kleinen Gebaueden ragten hier und da willkuerlich hohe Apartment-Tuerme heraus. Der freundliche aeltere Herr den wir nach Trips in die Natur gefragt haben, konnte uns leider auch nur die fernere umliegende Gegend empfehlen. Wir sind dann mit dem Auto zum naechsten Supermarkt, auf dem Weg dahin waren links und rechts nur Motels/Hotels etc. und nach dem Einkauf hatten wir dann entschieden weiterzureisen. Eigentlich hatten wir im Internet gelesen, das es in Lakes Entrance ganz coole Wildlife-Touren gibt, aber irgendwie wurde das wohl alles abgeschafft um mehr Raum fuer Strandurlauber zu bieten.
Wir sind dann weiter nach Cann River, ein kleiner Ort an dem man sich fuer den direkten Weg nach Canberra entscheiden kann. Irgendwie wollten wir dann direkt dahin. :D
Die kurvige Strasse fuehrte uns dann richtig ins Gebirge und wir haben echt was zu sehen bekommen. Wir verstehen aber immer noch nicht, wie diese Doerfer die aus drei Haeusern bestehen funtkionieren, da die keinen staetische Wasser- und Stromversorgung haben. Ausserdem fahren die auch locker 2 Stunden bis zum naechsten Supermarkt. o.0
Wir sind dabei durch die tiefergelegen Berge der Snowy Mountains gefahren, allerdings haben wir nirgends Schnee gesehen, aber einer der Orte war voll mit Skiverleihs und sonstigen Winterspass-Laeden. :D
Circa eine halbe Stunde vor Ankunft kamen wir dann in einen ziemlich heftigen Regen, der uns dann aber auch nicht mehr abhalten konnte. Mit unseren doppelten Scheibenwischern an Front- UND Heckscheibe (ja, wer hat solchen Luxus schon), hat sich unser Auto wacker geschlagen. Zudem waren die Strassenverhaeltnisse wirklich sehr gut!
Bei nachlassedem Regen fuhren wir dann in das grosse Tal in dem Canberra liegt.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen