Samstag, 13. Juni 2015

217. - 218. Tag - Litchfield National Park

Als wir nach einer nicht ganz so tollen Nacht (wir mussten uns echt an die Schwuele gewoehnen, die noch schlimmer als in Cairns war) los sind um in den national Park zu kommen haben wir uns ziemlich doof angestellt den Eingang zu finden :D. Eigentlich sollte einer direkt bei dem Campingplatz sein, den muessen wir aber verfehlt haben. Also ging es fuer uns durch eine andere Einfahrt in den Park.
Die Strassen in dem Park waren zu unsererm erstaunen richtig gut ausgebaut, weswegen wir keine probleme hatten die groessten Attraktionen des Parks mitzunehmen. Unser erster Stop: Magnetic Termite Mountains.
Doch bevor wir ueberhaupt nahe zu unserem Ziel kamen passierte etwas, dass uns fast zum heulen gebracht hat. Auf dieser perfekten Strasse werden wir von einem moechtegern 4x4 ueberholt, der den einzigen Stein auf der Strasse erwischt haben muss und ihn uns voll auf die Scheibe geballter hat. Zu unserer Freude (-.-) wurde daraus diesmal aber nicht nur ein Sprung sondern gleich ein 30cm langer Riss! Als wir dann bei unserem Ziel geparkt haben kontnen wir erst mal nicht viel mit uns anfangen und waren einfach nur aufgebracht und aufgeloest. Gerade erst haben wir unsere Scheibe reparieren lassen und prompt kommt ein Riss, wo wir die Scheibe ersetzten muessten. So wutgeladen wollten wir natuerlich uns den Tag nicht verderben, weswegen wir uns erstmal damit beschaeftigt haben einen Plan zu machen, wie wir kostenguenstig weiter vorgehen.
Unser Plan: wir fragen dann mal in Darwin wie viel einen neue Scheibe kostet hat und sonst versuchen wir einfahc bis nach Adelaide durch zu fahren, ohne von der Polizei erwischt zu werden und das Auto da dann einschrotten lassen. Nachdem wir uns dann endlich beruhigt hatten, konnten wir anfangen, die Landschaft und die unglaublichen Termitenhuegel zu geniessen.
Die termitenhuegel waren gebaut wie Waende (oder zu mindestens einige  davon), die alle von Sueden nach Norden verliefen. Terminten haben sozusagen einen eingebauten Kompass weswegen sie ihre Bauten auch genau so ausrichten. Leider haben wir eigentlich keine Termiten gesehen, da viele andere Insekten, besonders Ameisen, die Bauten versuchen einzunehmen, da sie gut vor Natur und Tieren schuetzen. Diese Huegel sind Wasserfest und halten einiges aus. Man muesste schon dagegen treten, damit die kaputt gehen.
Leider hatten wir den Platz nicht lange fuer uns da sich nach circa 10 Minuten zwei grosse Tourbusse naeherten und wir wussten: wir sollten schnell weg.
Also habenw ir uns auf zu unserem naechsten Ziel gemacht (wenn auch ein ungeplantes Ziel). Leider waren wir noch sehr aufgebracht wegen der Scheibe, weswegen wir einen 2km Walk gut gebrauchten konnten. Dieser Walk fuerhte zu einem "Wasserfall" oder eher Fluss, der an ein paar Steinen runterfliesst, in dem man gemuetlich schwimmen konnte. Obwohl der restliche Fluss von Krokodilen besiedelt ist, war dieser Part sicher zum Planschen. Endlich hatten wir auch mal einen Platz nur fuer uns!
Nach einer 1/4 Std. kam zwar eine Familie, aber die blieb auch eher fuer sich und immer am anderen Ende des Plansche-Parts.
So eine Abkuehlung war genau das Richtige fuer uns, weswegen es auch nicht verwunderlich ist, das wir mindestens 2 Stunden mit Rumbloedeln und Planschen verbracht haben.
Leider mussten wir dann irgendwann diese Idylle verlassen und uns auf den Rueckweg machen. Zurueck im Auto war die Stimmung wenigstens ein bisschen besser als zuvor und so haben wir uns zu unserem letzten Halt in dem National Park aufgemacht.
Dieser Ort war eine Haupttouriattraktion, weswegen leider auch wieder mehr Leute anwesend waren. Hier gab es einen grossen Wasserfall, in dem man normalerweise sogar schwimmen gehen kann. Da die Wetseason aber gerade erst vorbei war, war der Wasserstand viel hoeher als gewöhnlich und der Wasserfall noch zu stark. Ausserdem gab es Krokodilwarnschilder ueberall, wo wir uns gefragt haben warum Leute ueberhaupt dort schwimmen gehen. Also haben wir uns entschlossen die Wanderung um den Wasserfall zu machen. Hier haben wir ganz viele Gold Orb Spinnen gesehen. Die sind ziemlich gross und haben ein ziemlich krasses Netz. Alex hat dann auch eine Spinne mit einem Maennchen auf ihr sitzten sehen, welches nicht mal halb so gross war wie das Weibchen.
Der Weg war ansonsten leider nicht so spektakulaer, da man zwar ueber den Wasserfall gelaufen ist, ihn aber nicht gesehen hat.
Nach dieser Wanderung haben wir uns leider auch schon wieder aus dem Park begeben und sind Richtung Darwin losgefahren.

<< Kleine Zwischenmeldung: Wir sind wieder zuhause und wohl auf, aber wir schreiben den Blog trotzdem zuende, also werdet ihr auf jeden Fall noch Einiges zu lesen bekommen. :D >>




























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