Auf dem Weg nach Warrnambool haben wir 2 Stops gemacht. Der erste Stop war in Port Fairy. Hier haben wir uns das süße Städtchen angeguckt und einen kleinen Spaziergang auf einer Mini Insel mit einem kleinen Leuchtturm gemacht. Weiter ging es dann bis nach Tower hill. Das ist ein Vulkan in den man reinfahren kann und dann zu einem Ausguck läuft. Zuerst haben wir einen falschen Weg genommen, wobei wir aber eine Emu Mama und ihr Baby gesehen haben. Also hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Der richtige Weg war dann auch etwas touristischer, da alle die Emus gefüttert haben und es ausgebaute Wege durch renaturierte Gebiete gab.
Nach einem weiteren Spaziergang sind wir dann endlich in Richtung Warrnambool. Als wir angekommen sind haben wir uns wie Einbrecher gefühlt, da wir jeden Blumentopf nach den Schlüsseln abgesucht haben. Aber irgendwie hat sich kein Nachbar dafür interessiert. War uns aber auch ganz recht, denn es ist doch etwas schwierig jemand davon zu überzeugen, dass uns Bob und Marion einfach ohne ihre Anwesenheit in ihrem Campervan schlafen lassen. Da es schon später am Tag waren haben wir uns entschieden mit dem Auto einkaufen zu fahren und uns dann häuslich einzurichten.
Am nächsten Tag wollten wir uns lecker Haferschleim in der Micro machen, wobei ich es geschafft habe, die Sicherungen rausfliegen zu lassen. Das Problem war, dass es nicht die Sicherungen vom Campervan waren, sondern die, in der abgeschlossenen Garage, wo die Kabel hinführten. Also musste Bob mir am Telefon erklären, wie ich an ihre Haustürschlüssel rankomme, um von drinnen die Schlüssel für die Garage zu holen. Schlussendlich haben wirs dann geschafft.
Dann wollten wir aber auch endlich los, wobei unsere Fahrräder wieder gut zum Einsatz kamen. Wir sind zur Touristeninformation geradelt und haben uns den Weg für eine sehr schöne Radtour erklären lassen. Der Weg führte die Bucht entlang, wobei an einem Ende der Hafen war und am anderen Ende eine Wahlguckstation (leider war dafür die falsche Jahreszeit, da alle Wale schon auf zur Antarktis sind.). Dazwischen hätten wir an allen verschiedenen Strände halten können, aber mit dem Nieselregen war es leider nicht so richtiges Strandwetter. Trotzdem haben wir es genossen.
Am Abend sind wir noch schnell zu Aldi, um aus Deutschland importierte Mozartkugeln, als Dank für die beiden zu besorgen.
Dienstag, 9. Dezember 2014
80. - 82. Tag - Warrnambool
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