Dienstag, 5. Mai 2015

204. - 206. Tag - Cape Tribulation

Aus Cairns sind wir los noch weiter richtung Norden, um in die tropischen Waelder in Cape Tribulation zu gelangen. Hierbei mussten wir eine ziemlich Kurvige Strasse einen Berg hinauf und wieder runter, bei dem unser Auto wieder ziemlich ins schwitzen kam. Die Skyrail (eine Gondel) verlief dabei immer mal wieder ueber unseren Koepfen her, aber natuerlich hat sie sich die Kurven gespart :D. Wir kamen noch an einem Supermarkt vorbei, bei dem wir usn noch schnell mit Essen eingedeckt ahben, da uns geraten wurde dies zu tun um den teueren Preisen in unserem Ziel aus dem Weg zu gehen. Nahc circa 1 1/2 Stunden fahrt kamen wir dann an den Daintree River (der Regenwald nennt sich uebrigens Daintree Forrest), bei dem man gezwungen ist, eine Faehre zu nehmen. Zum Glueck hatten wir die Faehrkarten von unserer Bekanntschaft in Rollingstone bekommen, da man $13.00 fuer eine Fahrt von 30 Sekunden bezahlen durfte. Nach der Flussueberquerung hat man gleich gemerkt, dass es etwas tropischer wurde und nicht mehr lange und wir waren an unserem Zielcampingplatz, welchen wir mal wieder erst auf der Fahrt ausgesucht hatten, angekommen. Dieser Ort hat uns ein wenig gegruselt, denn er bestadn nur aus Hotels,Hostels udn Campingplaetzen. Ok: es gab noch ein Tante Emma Laden (extrem teuer) und ein Cafe, welches auch eine Touriinfo sein sollte, die aber nie offen war. Das einzige,w as wir bekommen konnten, war eine sehr undetallierte Karte mit Wanderstrecken. Fuer diesen Tag hatten wir uns zwei Boardwalks rausgepickt. Diese waren schon mit die laengsten Wege auf der Karte und sie waren gerademal 1.2 km lang, weswegen wir entschieden haben ncoh ein wenig am Strand spazieren zu gehen. Natuerlich ahben wir dies mit genug Abstand zum Wasser gemacht, da uns immer wieder gesagt wurde: " You may not see them but you can be sure that they see you!" (Damit sind Krokodile gemeint). Wir haben dann auch einen Croc am Strand gesehen (siehe Foto).
Es ist ein wirklich schoener Anblick den tropischen Wald direkt am Strand zu haben. Heir haben wir auch wieder eine Kokosnuss mitgenommen, welche Alex spaeter mit aller Kraft geoeffnet hat.
nach unseren kleinen Walks sind wir zum Campingplatz zurueck um zu ueberlegen, was wir noch tun koennten. Also haben wir uns entschlossen, noch einen Nacht auf dem Campingplatz zu buchen und am naechsten Morgen mit der Sonne aufzustehen, um den einzig langen und wirklich langen Walk auf den Mount Sorrow anzugehen. Wahrscheinlcih haetten wir mehr auf den Namen dieses Berges achten sollen, aber an dem Abend waren wir noch ganz munter und motiviert die angeblich 6-7 stuendigen Wanderungen zu machen.
Der naechste Morgen begann fuer uns um 5 Uhr und wir haben unsere Taschen gepackt (hauptsaechlich Essen und Trinken), Cappies aufgesetzt, eingecremt und mit Mozzie-spray eingesprueht. Als wir dann endlich den "Eingang" zur Wanderung gefunden hatten und wir uns die Warnschilder durchgelesen haben, beschlich uns dann doch das Gefuehl, dass wir uns das alles etwas zu leicht gedacht haben. Aber dennoch: als ob 3km wirklich 6-7 Stunden dauer koennen und da es ja noch gar nicht so heiss ist, sind wir bestimmt in Null,Nix oben.
Der Anfang der Wanderung ging wirklich ohne weiteres. Natuerlich besteigen wir einen Berg, also ist es auch nicht verwunderlich, dass es anstrengend ist. jeder Kilometer sollte eigentlihc mit einer Markierung verseht seien, aber als wir nach 2 Stunden noch keinen markierung entdecken konnten, schwand langsam unser Mut. Als es dann auch noch so steil wurde, das extra Seile an Baumen angebracht wurden, wussten wir: wir ahben diesen Walk unterschaetzt. Aber wir haben uns nicht unterkriegen klassen und dann gab es ploetzlich einen Motivationsschub. Wir haben die 2km Marke entdeckt und hatten die Erste wohl einfach uebersehen gehabt. Nach einer kurzen verschnaufpause ging es dann an den letzten Kilometer. Leider war dieser, welcher uns die meisten Probleme bereitet hat. Es war gar nicht weil es so steil war, daran waren wir ja jetzt gewoehnt, da es aber so nass war, war es erstens rutschig und das schlimmste: Blutegel ueberall. Alle 2m mussten wir stoppen um diese ekeligen Biester von entwerder unseren Schuhen oder schon unserern Beinen abzumachen. Als wir kurz davor waren aufzugeben, haben wir das 3km Schild gesehen. Also dachten wir, wir muessten es ja gleich geschafft haben. Nach einer weiteren halben Stunde konnten wir dann wirklcih nciht mehr. Diese Blutegel haben uns einfach den Verstadn geraubt und wir haben festgelegt, dass wir nur noch 100 Schritte gehen. Bei 86 Schritten konnten wir unseren Augen nicht glauben: 3 Metallstufen fuerhten auf die Aussichtsplattform. Wir waren so erleichter unser Ziel endlich erreicht zu haben und unglaublich froh, dass wir  nicht aufgegeben haben. Es war noch nicht mal der Ausblick, weswegen wir so froh waren (es war an dem Tag nebelig, also war der Ausblick zwar cool aber nicht sehr ueberragend), sondern wir waren einfach so Stolz auf uns. Lange sind wir dort auch nicht geblieben, sondern wir haben uns gesagt, dass wir so weit wieder runtergehen, dass wir aus dieser Blutegelzone raus sind, um uns dann etwas zu Essen zu goennen. Nach der Staerkung ging es auch wieder viel einfacher runter, auch wenn sich der weg trotzdem gezogen hat. Als wir dann endlich zurueck beim Auto waren, waren wir auch nicht sehr verwundert, dass wir wirklich 7 Stunden gebraucht haben. Fuer den restlichen Tag haben wir uns dann auch nichts vorgenommen. Nur noch einen schoene Dusche und bei dem fast regnerischen Wetter im Zelt verkrochen und chillen. Wir sind trotzdem ncoh mal an den Strand fuer einen kleinen Spaziergang und wir mussten uns ja auch noch Abendessen machen, aber dann konnten wir auch getrost relativ frueh Gute Nacht sagen.
Am naechsten Tag sind wir dann auch nicht zu spaet los, da wir noch einen Krokodil-tour machen wollten.
Direkt auf der anderen Seite des Daintree Rivers gab es einen Auswahl an Krokodil-Touren. Wir haben einfach die genommen, bei der es mit der Zeit am besten passte. Die tour ging ca. eine Stunde und waehrend wir so auf dem Boot sassen und nach Krokodilen ausschau gehalten haben, wurde uns ein wenig ueber diese tiere erzaehtl. Zu unserem Bedauern haben wir kein einziges Krokodil gesehen, obwohl es in diesem Fluss wirklich einige gibt. Die Tourveranstalter haben uns angeboten eine weiter Tour kostenlos etwas Flussaufwaerts zu machen. Dieses Angebot haben wir natuerlich sofort angenommen und so sind wir in das Doerfchen Daintree Village gefahren. Dieses Dorf exestiert wirklich nur wegen Krokodiltouren.
Der Kapitaen dieser tour war wirklich unglaublich nett und hat uns extra eine halbe Stunde laenger rumgefahren nur damit wir etwas finden koennen, aber mit unserem Glueck auf Tiertouren haben wir schon wieder nichts gesehen. Dann hatten wir aber auch die Schnauze voll und sind zurueck Richtung Cairns.

Wild Croc on the beach!!!
Todeslustig oder? Der lag da wirklich... wir haben uns nicht mehr eingkriegt. (Vorallem weil da wirklich Krokodile gesichtet wurden....)
Es sieht nicht so Steil aus wie es eigentlich war. Wir waren wirklcih froh, dass jemand Seile dort angebracht hat.

Coole Aussicht ueber den Regenwald nach einer wirklich nervenaufreibenden Wanderung.
Endlich konnten wir wieder lachen :D

Einen Nacktschnecke mit Haus aus ihrem Koerper?!

The Trees are watching us!


Verrueckte Baeume ueberall!!

Der Stein sah so sehr nach Assasins Creed aus!
Hatte sogar das zeichen eingeritzt O.0

Mh.. Lecker!
Die Tolle Ausschilderrung fuer den Weg :D

Bei den Schildern kann man nicht verstehen wie Leute dumm genug sind dort schwimmen zu gehen!

 
Wenigstens haben wir ein paar coole Voegel auf unserer Krokotour gesehen :D 



 

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