Aber beginnen wir beim Anfang:
Kurz nach Normanton wurde die Strasse mal wieder einspurig und doof als uns ein totaler Vollspast im 4x4 entgegen kam. Warum ich ihn vollspast nenne ist, weil da die Strasse ja nur einspurig war mussten wir natuerlicherweise beide etwas von der Fahrbahn abkommen. Wie bereits erwaehnt liegt dort aber ueberall Schotter. Mit einem 4x4 alles kein Problem und auch unserer Auto hatte keine Probleme damit. Das einzige, was uns zum verhaengnis wurde war, dass er kein bisschen abgebremst hat. Das heisst, er ist mit 130 auf uns zu udn wir wurden mit einem Steinhagel Bombadiert! Unsere Scheibe hat dadurch einen schoenen Sprung bekommen und unser Licht vorne hat auch einiges abbekommen. Uns war nach kurzen aufregen aber klar, bringt ja alles nichts, das muesen wir wohl in Mount Isa reparieren lassen. Der weitere Weg war recht harmlos, nur dass wir 2 Road Trains ueberholen mussten/wollten und es ziemlich nervenaufreibend ist, 53m lange LKWs zu ueberholen. Aber zum Glueck sind diese Fahrer wirklich lieb, denn sobald sie merken, dass du sie gerne ueberholen wuerdest, gucken sie fuer dich mit und sobald es sicher ist zu ueberholen blinken sie 3x um einem zu zeigen, dass man nun sicher an ihnen vorbei kann. Nicht lange und wir waren auf der HauptAutobahn, dem Barkly Highway. Dieser Highway fuehrt naemlich von der Ostkueste bis an die die zweite Hauptstrasse (Stuart Highway) durchs Outback, welche von Norden nach Sueden verlaeuft.
Nach 7 Stunden fahrt kamen wir in Mount Isa an, wo wir uns dann auch gleich fuer zwei Naechte auf einen Campingplatz eingebucht haben, da wir ja das mit unserer Scheibe klaeren mussten.
Den Tag haben wir dann auch nur damit verbracht, zu einem Lookout zu fahren, um uns die Stadt von einer anhoehung anzugucken. Es ist wirklich beeindruckend, wie eine relativ grosse Stadt mitten im nirgendwo exestieren kann und trotzdem sogar relativ wohlhabend ist. Das mit dem Geld haben die natuerlich dem Minenbau zu verdanken, wo man aber auch sofort in der Stadt gemerkt hat, dass es sich auch fast nur darum dreht. Ueberall wurde Werbung fuer Unterkuenfte fuer Minenarbeiter gemacht und man sah anddauernd werbungen fuer die verschiedenen Minen und ihrer Safetey Police u.s.w..
Am naechsten Tag sind wir dann zu einer Wekstatt gefahren, um den Sprung angucken zu lassen. Diese haben uns dann gleich zu einer anderen Wekstatt weitergeleitet, die Zeit hatte, den Sprung noch an dem Tag zu reparieren. Nach einer halben Stunde bei der zweiten werksatt konnten wir dann unser Auto mit zusammengeklebter Scheibe wieder mitnehmen.
Wir sind dann noch Einkaufen gegangen und damit war der Tag auch schon wieder vorbei (Beim Campen beginnt der Tag mit Sonnenaufgang und endet mit Sonnenuntergang :D). Am naechsten morgen ging es wieder so bald wir gepackt waren los in Richtung Threeways (wo der Barkly Highway und der Stuart Highway sich treffen).
Roadtrains... yeahiiii!!
Diese Haeuser die einfach so im nirgendwo sind...
Termitenhuegel everywhere!!
Mann sieht das Industriegebiet um die Isa Mine im Hintergrund...
Frankfurt ist gar nicht mal so weit weg ne? :D
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