Dienstag, 7. Juli 2015

224. - 225. Tag - Wandern in den MacDonnell Ranges

Als wir uns morgens aus dem Auto trauten war es bewölkt und es wehte ein beißend kalter Wind (im Outback). Wir waren sehr schlau und suchten uns genau diese Zeit aus um uns mal ein bisschen zu waschen. Wir hatten immerhin seit fünf Tagen keine Dusche mehr gesehen und bei der Hitzte tagsüber lies sich Schwitzen auch schlecht vermeiden. Deshalb füllten wir unseren größten Topf mit Wasser und ein bisschen Seife und dann ging das Gezitter los. Eigentlich war das ganze ziemlich erfrischend, aber bei dem Wind war es wirklich nicht spaßig, besser kann man aber vermutlich gar nicht wach werden. :D
Nach einem kleinen Frühstück ging es dann los weiter hinein in die MacDonnell Ranges. Die Straße war echt schön angelegt, da man links und rechts die Bergkämme sehen konnte die aussahen wie ein umgekipptes Bücherregal nur mit Büchern aus Stein.
Angekommen am Parkplatz für unsere erste Wanderung war die Sonne auch schon hochgeklettert und es war bis auf den Wind schon recht warm.
Nachdem wir dann die passenden Wegweiser für den Ormiston Gorge Walk gefunden hatten ging es mit guten Wasservorräten los. Die Strecke verlief erstmal ziemlich steil hoch, sodass wir sehr bald sehr kaputt waren und die Sonne nutzte die Chance uns noch ein bisschen zu grillen. Irgendwann kamen wir dann in einen Mini-Canyon wo die hohen Steinwände uns ein bisschen Schatten spenden konnten. Wir hatten schon hier und da ein paar moderige Wasserlöcher gesehen, die noch Rückstände aus der Regenzeit sein mussten, aber irgendwann versperrte uns dann ein kleiner See den Weg. Da der zu tief zum Durchwaten war, suchten wir uns einen Kletterpfad entlang der Wand des Canyons.
In der Nähe des Wassers waren ein paar Ghostgums. Das sind Eukalyptusbäume die keine Rinde haben und deshalb ganz fahl und gespenstisch wirken. Man hätte dann noch einen Aufstieg zu einem besonders großen Exemplar machen können aber den haben wir leider verpasst und das war nach 4 Stunden wandern bei grausamer Hitze dann auch ganz ok so. :D
Um uns weitere Strapazen zu ersparen sind wir danach noch zum Ellery Creek an den man sehr nah heranfahren konnte und zur Simpsons Gap die sogar einen richtig großen Parkplatz hat. Beide Orte waren sehr schön und zum Glück waren kaum andere Touristen dort. Bei Simpsons Gap war ein Zeichenkurs dabei sich an der künstlerischen Darstellung der Natur zu versuchen, was auch ziemlich gut aussah. :)
Abschließend fuhren wir dann über Alice Springs raus aus den schönen MacDonnell Ranges und dann weiter in Richtung Uluru/ Ayers Rock. Auch hier mussten wir wegen der langen Strecke zum Ziel an einer der netten Restareas unser Lager aufschlagen. :)
Unter der Desert Oak haben wir sehr gut geschlafen, denn die macht schöne Geräusche im Wind.
Berge links und rechts!

 Always stay hydrated!



Die Sonne brennt so doll, dass sie einen Regenbogen um sich herum hat!







Ein Soldier Dragon dem die Sonne gefällt!




Ellery Creek

 Simpsons Gap



Brucie unter einer großen Desert Oak.

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